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FAQ

Wer kann von den Leistungen profitieren?

Die Dienstleistungen der sozialmedizinischen Zentren (SMZ) richten sich an alle Personen mit einem momentanen oder dauerhaften Gesundheitsproblem: Krankheit, Unfall, Behinderung, Einschränkungen in Zusammenhang mit dem Alter, Mutterschaft, usw.

Die Pflegeleistungen fallen unter eine ärztliche Verordnung, damit sie von der Krankenversicherung rückerstattet werden können.


Wie geht man vor, um den Pflege- und Hilfedienst zu berufen?

Die Leistungsanfrage erfolgt direkt per Telefon beim sozialmedizinischen Zentrum Ihrer Region. Bevor eine Leistung erbracht wird, wird systematisch eine Bedarfsabklärung durchgeführt. Die Situation wird danach regelmässig neu beurteilt.

Wie finde ich in der Schweiz das SMZ welches meine Wohngemeinde betreut?

Wer die Telefonnummer 0842 80 40 20 wählt, erspart sich mühsames suchen. Nützlich ist die Nummer einerseits für Personen, welche sich zum ersten Mal über Spitex-Dienstleistungen informieren wollen oder die für sich selber oder für Angehörige die zuständige Organisation ausfindig machen möchten. Andererseits ist sie hilfreich für zuweisende Stellen wie Ärztinnen und Ärzte oder Spitäler, welche Patientinnen oder Patienten rasch und unkompliziert an die Spitex überweisen möchten.

Die Kosten für einen Anruf entsprechen den jeweiligen Festnetz- oder Mobilfunktarifen. Alle bisherigen lokalen Telefonnummern bleiben weiter bestehen.


Wie wird das Bedürfnis an Hilfe und Pflege festgelegt?

Das SMZ beauftragt eine seiner Fachpersonen damit, den Bedarf an Hilfe und Pflege genau abzuklären. Diese Bedarfsabklärung, welche gesetzlich obligatorisch ist, wird durch die Krankenversicherung übernommen. Sie ermöglicht es zu vermeiden, dass die gewährten Leistungen ungenügend oder über dem Bedarf sind.

Pflegeleistungen: eine durch eine Pflegefachfrau ausgeführte Bedarfsabklärung muss durch einen Arzt validiert werden, damit die Leistungen durch die Versicherung rückerstattet werden.

Hilfeleistungen: Der Hilfebedarf wird durch eine/n Familienhelfer/in abgeklärt, unter Berücksichtigung der Möglichkeiten der Person und der Situation der Angehörigen.
Was ist das Ziel der Hilfe und Pflege zu Hause?

Dank den Pflege- und Hilfeleistungen zu Hause können die betroffenen Personen länger in ihrer gewohnten Umgebung  bleiben oder nach einem Spitalaufenthalt schneller wieder nach Hause zurückkehren.

Die Hilfe und Pflege zu Hause haben als Ziel, die Selbstständigkeit des Patienten zu erhalten und anzuregen. Nach Möglichkeit versuchen die Mitarbeitenden die von der Hilfe und Pflege betroffenen Angehörigen mit einzubeziehen.
Wer bezahlt was?

Die Pflegeleistungen erfolgen immer auf ärztliche Verordnung. Sie werden den Empfängern auf einer Stundenbasis verrechnet und durch die Basis Krankenversicherung unter Vorbehalt der gesetzlichen Abzüge rückerstattet.

Die Tarife für die Leistungen zu Lasten der Krankenversicherung werden durch den Bundesrat festgelegt. Sie sind in der ganzen Schweiz ähnlich:

 

  • Bedarfsabklärung und Beratung : 79.80 pro Stunde
  • Untersuchung und Behandlungen: 65.40 pro Stunde
  • Grundpflege : 54.60 pro Stunde.


Die Leistungsempfänger/innen unternehmen bei den Krankenversicherern die zur Rückerstattung der Kosten die sich aus den Pflegeleistungen zu Hause ergeben notwendige Schritte.

Die Hilfeleistungen zu Hause gehen zu Lasten des Kunden, beziehungsweise in gewissen Bereichen seiner Zusatzversicherung. Sie werden zum Tarif von Fr. 30.- pro Stunde (2016) verrechnet. Für Personen, die über ungenügende Mittel verfügen kann auf Anfrage eine Ermässigung gewährt werden.

Die Tatsache, dass eine Zusatzversicherung eine gewisse Anzahl Stunden pro Monat rückerstattet, gibt nicht zwingendes Anrecht auf diese Zeit. Nur die Abklärung des von den Empfängern erforderten Bedarfes wird vollzogen.


Wer finanziert die SMZ?
Die den Kunden verrechneten Tarife für die Pflege- und/oder Haushaltsleistungen ermöglichen es nicht, die Kosten zu decken. Aus diesem Grund übernimmt die öffentliche Hand (Kanton/Gemeinden) den grössten Teil der Finanzierung der Hilfe und Pflege zu Hause.
Warum ist die Hilfe und Pflege zu Hause eine gute Sache?

Weil sie:

 

  • den bedarfsgerecht ist; die erbrachten Leistungen gehen nicht über den wirklichen Bedarf hinaus
  • die Angehörigen und das soziale Umfeld des Kunden bei der Betreuung mit einbeziehen
  • für die Öffentlichkeit weniger kostet als die Institutionen des stationären Bereichs
  • zur Erhaltung der Lebensqualität beiträgt

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